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Wenige Bewerbungen von Frauen

Annemarie Schüngel, die Vorsitzende der Frauen Union HSK, hatte zu einer interessanten Veranstaltung nach Brilon eingeladen. Die Damen besichtigten dort das Holzwerkstoffwerk Egger. Neben den mehr als 20 Teilnehmerinnen waren auch Patrick Sensburg MdB und die Projektleiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf, Katja Cramer, dabei.

Während des Besuchs erfuhren die Mitglieder der Frauen Union, dass Egger in Brilon nicht nur der mitarbeiterstärkste Standort der Firmengruppe ist, sondern auch der größte Arbeitgeber der Region. Dennoch plagen das Unternehmen Nachwuchssorgen, die nicht nur durch den demografischen Wandel bedingt sind. Hidden Champions, größte Industrieregion in Nordrhein-Westfalen, drittgrößte in Deutschland sind Attribute, die sich noch nicht in den Köpfen künftiger Arbeitnehmer festgesetzt haben. Dass man in Südwestfalen nicht nur gut leben kann, sondern auch sehr gute Arbeitsplätze findet, gilt es nach wie vor publik zu machen.

Egger zeichnet sich unter anderem durch seine Familienfreundlichkeit aus, was die CDU-Damen besonders interessierte. Erziehungszeiten, die zunehmend auch von Vätern in Anspruch genommen werden, Büros, in die Mitarbeiterinnen ihre Kinder mitbringen können oder die Zusammenarbeit mit dem Leuchtturm Brilon sind nur einige Beispiele, die der Firma nun bereits zum zweiten Mal die Zertifizierung als familienfreundliches Unternehmen eingebracht haben. Auf die Frage nach der Frauenquote antwortete der Personalleiter, dass sehr gerne Frauen eingestellt würden, allerdings gäbe es nur wenige Bewerbungen für den gewerblichen Bereich. Genau wie in anderen MINT-Berufen oder -Studiengängen müssten Frauen sich ihrer Chancen bewusst werden. Seitens der Firmen würden sie offene Türen einrennen, so die Einschätzung des Personalchefs.

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